Die kulinarische Welt erlebt 2026 eine kleine Revolution: pasta aus dem Airfryer erobert die deutschen Küchen im Sturm. Was zunächst ungewöhnlich klingt, entpuppt sich als geniale Methode, um perfekt gegarte Nudeln mit knuspriger Textur zu zaubern. Diese innovative Zubereitungsart spart nicht nur Zeit und Energie, sondern eröffnet völlig neue Geschmacksdimensionen.
Der Trend kommt ursprünglich aus den USA und hat sich über soziale Netzwerke rasant verbreitet. Statt eines großen Topfes mit kochendem Wasser benötigt man lediglich den Airfryer – eine Heißluftfritteuse, die durch zirkulierende heiße Luft Speisen gart. Das Ergebnis überrascht selbst skeptische Köche: al dente Nudeln mit leicht gerösteten Aromen, die an italienische Ofenpasta erinnern.
Besonders praktisch zeigt sich diese Methode für kleinere Haushalte oder wenn der Herd bereits belegt ist. Die Zubereitung erfordert minimalen Aufwand und liefert konstant gute Ergebnisse. Perfekt für alle, die den aktuellen Food-Trend selbst ausprobieren möchten.
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Zutaten
Utensilien
Zubereitung
1. Vorbereitung der Zutaten
Alle trockenen Zutaten bereitlegen und abmessen. Die penne rigate in eine hitzebeständige Form geben, die in den Airfryer-Korb passt. Wichtig ist, dass die Form nicht zu groß ist und die Luftzirkulation nicht blockiert. Die Form sollte etwa 20 cm Durchmesser haben und mindestens 5 cm hoch sein.
2. Flüssigkeiten mischen
In einem Messbecher die passierten Tomaten mit der Gemüsebrühe vermischen. Das Olivenöl, Knoblauchpulver, Oregano, Basilikum, Salz und Pfeffer hinzufügen. Alles gründlich verrühren, bis eine homogene Sauce – eine gleichmäßige Flüssigkeit – entsteht. Diese Mischung bildet die Grundlage für perfekt gegarte Nudeln.
3. Pasta und Sauce kombinieren
Die vorbereitete Tomatenmischung über die trockenen Nudeln in der Form gießen. Mit einem Holzlöffel vorsichtig umrühren, sodass alle Nudeln von der Flüssigkeit bedeckt sind. Dies ist entscheidend für gleichmäßiges Garen. Die Nudeln sollten komplett unter der Flüssigkeit liegen, sonst werden sie nicht richtig weich.
4. Erste Garphase im Airfryer
Die Form in den vorgeheizten Airfryer bei 180 Grad stellen. Den Timer auf 12 Minuten einstellen. Während dieser Phase absorbieren die Nudeln die Flüssigkeit und beginnen zu garen. Die zirkulierende Heißluft sorgt für eine gleichmäßige Temperaturverteilung.
5. Zwischendurch umrühren
Nach 6 Minuten den Airfryer öffnen und die Nudeln gründlich durchrühren. Dies verhindert, dass sie zusammenkleben oder am Boden anbrennen. Falls die Mischung zu trocken erscheint, können 2-3 Esslöffel Wasser hinzugefügt werden. Vorsichtig arbeiten, da heißer Dampf entweicht.
6. Finale Garphase
Den Airfryer schließen und weitere 6 Minuten bei 180 Grad garen lassen. In dieser Phase entwickeln die Nudeln ihre charakteristische Textur. Die oberen Nudeln bekommen leichte Röstaromen, während die unteren schön saftig bleiben. Dies erzeugt den typischen Kontrast – den Unterschied in der Konsistenz.
7. Parmesan einarbeiten
Nach Ablauf der Garzeit die Form vorsichtig aus dem Airfryer nehmen. Den geriebenen Parmesan über die heißen Nudeln streuen und unterrühren. Der Käse schmilzt durch die Restwärme und verleiht dem Gericht eine cremige Komponente. Bei Bedarf mit Chiliflocken würzen für eine pikante Note.
8. Ruhezeit beachten
Die Pasta 2-3 Minuten ruhen lassen, bevor sie serviert wird. In dieser Zeit setzt sich die Sauce und die Aromen verbinden sich optimal. Die Nudeln ziehen die restliche Flüssigkeit auf und erreichen die perfekte al dente – bissfeste – Konsistenz, die italienische Küche auszeichnet.
Tipp vom Chefkoch
Für extra knusprige Nudeln die letzten 2 Minuten die Temperatur auf 200 Grad erhöhen. Wer es cremiger mag, rührt nach dem Garen einen Esslöffel Frischkäse unter. Die Methode funktioniert auch hervorragend mit anderen kurzen Nudelsorten wie fusilli oder farfalle. Wichtig ist das Verhältnis: pro 100 g Nudeln etwa 150 ml Flüssigkeit verwenden. Reste lassen sich am nächsten Tag im Airfryer bei 160 Grad für 5 Minuten perfekt aufwärmen und schmecken fast wie frisch zubereitet.
Passende Getränkebegleitung
Zu dieser modernen Pasta-Interpretation passt ein leichter italienischer Rotwein wie ein Chianti Classico oder ein Montepulciano d’Abruzzo. Die fruchtigen Noten des Weins harmonieren perfekt mit der Tomatensauce.
Wer Weißwein bevorzugt, greift zu einem Vermentino – einem frischen Weißwein aus Sardinien – oder einem Pinot Grigio. Diese Weine bringen genügend Säure mit, um die Röstaromen der Nudeln zu ergänzen.
Für eine alkoholfreie Alternative empfiehlt sich ein italienischer Limonata oder ein gekühlter Eistee mit Zitrone. Auch ein spritziges Mineralwasser mit einem Spritzer Zitrone erfrischt angenehm zwischen den Bissen.
Zusätzliche Info
Die Zubereitung von Pasta im Airfryer mag auf den ersten Blick unkonventionell erscheinen, basiert jedoch auf einem bewährten Prinzip: dem one-pot-cooking. Diese Methode, bei der alle Zutaten gemeinsam garen, stammt ursprünglich aus der mediterranen Küche und wurde für moderne Küchengeräte adaptiert.
Der Trend erreichte 2024 erstmals größere Aufmerksamkeit durch Food-Blogger in den USA, die nach energiesparenden Kochmethoden suchten. Im Vergleich zum traditionellen Kochen verbraucht ein Airfryer etwa 50 Prozent weniger Energie als ein Elektroherd mit großem Topf kochendem Wasser.
Besonders interessant ist die Textur, die durch die Heißluft entsteht. Die Nudeln entwickeln an der Oberfläche leichte Röstaromen, die an pasta al forno – gebackene Pasta – erinnern. Gleichzeitig bleibt das Innere saftig und nimmt die Aromen der Sauce intensiv auf.
In Italien selbst wird diese Methode zwar noch skeptisch betrachtet, doch auch dort experimentieren junge Köche zunehmend mit alternativen Garmethoden. Die klassische italienische Küche trifft auf moderne Technologie – ein spannendes kulinarisches Experiment, das 2026 seinen Höhepunkt erreicht.



